Coaching

Was zeichnet Coaching aus?

Coaching ist gekennzeichnet durch Intimität und Vertrauen und findet nicht im “luftleeren Raum” sondern stets beruflichen Kontext des Coachees statt, der ein – mehr oder weniger – konkretes Anliegen bearbeiten möchte. Gleichzeitig kann das Ergebnis am Ende des Prozesses durchaus anders aussehen, als zu Beginn der Reise von Coachee oder Auftraggeber erwartet. Diese Ergebnisoffenheit, das gemeinsame Aushalten des „noch-nicht-Wissens“ von Coachee und Coach, ist es, was Coaching zugleich anspruchsvoll und wertvoll macht. Der Coach hilft dem Coachee - über ehrliches Feedback und Anleitung zur Selbstreflexion - die eigene Wahrnehmung zu schärfen und neue Sichtweisen zu entwickeln. Neben Offenheit lebt Coaching vor allem von Verbindlichkeit: in jeder Coaching-Sitzung werden Vereinbarungen für den Praxistransfer getroffen, die der Coachee in seiner Berufsrealität umsetzt und deren Wirkung und Erfolg in der nächsten Sitzung ausgewertet werden.

Wann ist Coaching eine sinnvolle Methode?

Coaching wird häufig für Führungskräfte eingesetzt, ist aber nicht auf diese Ebene beschränkt. Coaching ist angezeigt, wenn ein Mensch in seiner beruflichen Umgebung mit Veränderungen konfrontiert ist, wenn Krisen bewältigt oder Konflikte endlich angegangen werden sollen. Typische Anlässe sind z. B. die Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortungen im Unternehmen (bspw. die Übernahme einer Führungsrolle), Konflikte zwischen beruflicher und privater Rolle des Coachees oder auch Veränderungen in der Motivationslage bzw. der gesundheitlichen Situation des Klienten. Fatal: Gerade bei den obersten Führungskräften (Top Executives), die “in dünner Luft” immer weniger ehrliches Feedback erhalten, herrscht oft die Einstellung, dass man sich als Chef doch keine Hilfe holen könne. Die Erwartungen des Umfelds - und häufig auch die eigenen - an die berufliche Rolle und Verantwortung, lassen dies nicht zu. Aber auch ein Geschäftsführer ist zuallererst Mensch und kein “Supermann” und kann nicht immer alles unter Kontrolle haben und jederzeit wissen, welche Entscheidung die richtige ist. Und trotzdem muss er entscheiden, oft unter Zeitdruck und mit massiven Konsequenzen auf Geschäft und Belegschaft.

Wie verstehen wir unsere Rolle als Coach?

Coaching bedeutet für uns „Begleitung auf Zeit“ und Begegnung auf Augenhöhe. Es ist nicht einer wissend und der andere blind, sondern man ist gemeinsam suchend unterwegs. Ausgehend von einem humanistischen Menschenbild sind wir davon überzeugt, dass jeder Mensch bereits alle Antworten und Lösungen als Anlage in sich trägt. Unsere Aufgabe sehen wir deshalb darin, den Coachee bei der Entwicklung seiner Persönlichkeit und Bewusstmachung seiner Wirkung im systemischen Kontext zu unterstützen und gemeinsam mit ihm zielführende Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Verantwortung für Entscheidung zwischen möglichen Alternativen sowie für die praktische Umsetzung verbleibt bewusst beim Coachee. Unsere Verantwortung besteht darin, konzentriert und situativ sämtliche Methoden, Erfahrungen und Interventionen (auch die Konfrontation) einzusetzen, um das Vorankommen unseres Klienten optimal zu unterstützen. Dabei bestimmt der Coachee (und nicht der Coach) die Inhalte und Themen, die im Vordergrund stehen sollen.

Wie stehen wir zu Vertraulichkeit und was ist unsere Berufsethik?

Per Coachingvertrag wird klar geregelt, welche Informationen von wem an wen berichtet werden. Im Zweifelsfall hat der Coachee hier die Hoheit, welche Inhalte und Ergebnisse wem verfügbar gemacht werden dürfen. „Alibi-Mandate“, bei denen ein Kandidat auf eine gewünschte Lösung „hingecoacht“ werden soll, lehnen wir genauso ab wie solche, bei denen der Coachee kein erkennbares Interesse an der Entwicklung / keine Eigenmotivation zeigt bzw. gar zum Coaching „überredet“ wurde.

Sprechen Sie uns gern an, z. B. wenn Sie wissen möchten, wie lange ein Coaching dauern sollte, wie häufig die Treffen stattfinden und vieles mehr.